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13.7 Drei Bereiche der Optik

Quelle: Mitschrift §6.3

Welcher Bereich gilt, hängt vom Verhältnis von Spaltgröße/Struktur d zur Wellenlänge λ ab:

BereichBedingungPhotonenEnergie/Photon
Geometrische Optik (Strahlenoptik)dλvieleklein
Wellenoptikdλvieleklein
Quantenoptikbeliebigwenigehoch

Warum entscheidet ausgerechnet d vs. λ? Beugung/Interferenz wird nur sichtbar, wenn die Welle die Struktur „spürt". Ist die Öffnung viel größer als λ (dλ), läuft die Welle praktisch geradeaus — sie verhält sich wie ein Strahl (geometrische Optik). Erst wenn die Struktur so klein wie λ ist (dλ), wird das Herumlaufen um die Kanten merklich → Wellenoptik. Genau deshalb braucht man für Lichtbeugung sehr feine Gitter (d105106 m), denn λLicht ist winzig (§13.5).

Abbildung: geometrische Optik — bei dλ (z. B. breite Öffnung) verlaufen die Lichtstrahlen geradlinig.

✎ In der geometrischen Optik beschreibt man Licht als Strahlen (Linsen, Spiegel); in der Wellenoptik treten Interferenz/Beugung auf (Strukturen in der Größe von λ); in der Quantenoptik zählt das einzelne Photon (siehe Thema 9).